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GW 11

Fertigstellung Tunnelrohbau

Einbau des Füllbetons einschließlich der Tunnelentwässerungsschächte (71.000 m³) | Bau der Randwege, inkl. Kabeltröge, Kabelschächte, Kabelschutzrohre (69 km) | Kabeltiefbau und Herstellung der Kabelwege in den Haupttunneln, den Rettungsschächten, Rettungsstollen und Querschlägen | Fahrbahnbelag in den Rettungsstollen

Die ARGE ALPTRANSIT BRENNER führt in dem Gewerk 11 Fertigstellung Tunnelrohbau die nachfolgenden Leistungen aus:

  • Abdichtungen – 51.000 lfm
  • Einbau des Füllbetons – 113.000 m³
  • Bau der Randwege, inkl. Kabelschächte – 69.000 m
  • Kabeltiefbau und Herstellung der Kabelwege in den Haupttunneln, den Rettungsschächten, Rettungsstollen und Querschlägen
  • Fahrbahnbelag in den Rettungsstollen
  • Weitere Stahlbetonarbeiten

Einbauverfahren Füllbeton

Das Einbauen des Füllbetons erfolgt in zwei Schritten.

Schritt 1 - rot: Beton bis OK Störfallentwässerungsrinne; Einbringung mit Fahrmischern beziehungsweise Betonpumpe und Verdichtung mittels Flaschenrüttlern.

Schritt 2 - grün: Herstellen des restlichen Aufbetons bis zum fertigen Niveau. Einbringung mittels Fahrmischern beziehungsweise Betonpumpe, Verdichtung mittels Rüttelbohle. Der Ausgleichsbeton wird zusätzlich auf den Füllbeton aufgebracht. Die Besonderheit am Einbau ist die geringe Aufbaustärke mittels Rütteltechnik. Der Beton wird mittels einer Rüttelbohle verdichtet. Hier wird das Prinzip der Betongleitfertigung angewendet.

Einbau Füllbeton

Einbau Füllbeton<br />

Einbauverfahren Randwege

Für das Herstellen der 69.000 m Randwege werden 2 Schalungstechniken herangezogen.
Der Randweg im Bereich der Festen Fahrbahn, ca. 45.000 lfm des Gesamtvolumens, wird mit einem Gleitschalungsfertiger betoniert. Der Randweg im Bereich der Masse-Feder-Systeme, ca. 24.000 lfm wird mittels konventioneller Schalung (A-Bock) hergestellt.

Schalungsschema

Schalungsschema<br />

Gleitschalung:

Eine spezielle Schalung, welche an einem raupenfahrbaren Trägergerät verbunden ist, wird über ein Förderband von Fahrmischern aus kontinuierlich beschickt.

Durch die steife Betonkonsistenz sowie die geringe Fahrgeschwindigkeit des Trägergerätes welche direkt von der einzubauenden Betonquerschnittsmenge abhängig ist, wird eine Formhaltung des erzeugten Betonquerschnitts erreicht. Die Verdichtung des Betons über die gesamte Querschnittsfläche des zu erzeugenden Profilquerschitts erfolgt mittels hydraulischen Flaschenrüttlern.

Die lichte Querschnittsbreite der Tunnelquerschnitte ermöglicht den maschinellen Einbau der seitlichen Randwege, ohne hierdurch den Längstransport in der Tunnelröhre wesentlich zu beeinträchtigen bzw. ganz zu unterbinden.

Konventionelle Schalung:

Im Bereich der Masse-Feder-Systeme wird ein Verfahren mit konventioneller Schalung angestrebt. Geschalt und betoniert wird hierbei in 2 Schritten.

Im Schritt 1 werden zunächst diverse Kabelschutzrohre und Panzerschläuche verlegt. Dann wird das Schalelement gestellt und schließlich auf Unterkante Kabeltrog betoniert.

Im Schritt 2 wird nach dem Aushärten des Betons – bis Unterkante Kabeltrog - die Kabeltrogschalung gestellt, verdübelt und in einem weiteren Betoniervorgang fertiggestellt.

Regelplan Randweg mit Kabeltrog

Regelplan Randweg mit Kabeltrog<br />

Haupttunnel zweigleisig Querschlag Rettungsstollen

Haupttunnel zweigleisig Querschlag Rettungsstollen<br />

Regelquerschnitt Haupttunnel Schildvortrieb

Regelquerschnitt Haupttunnel Schildvortrieb<br />

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